Schock deluxe auf der Nullarbor Plain!

IMG_8947IMG_8779_HDRWenn man die Strecke von Perth nach Adelaide wie ich innerhalb von 8 Wochen gleich zwei Mal fährt kann das schon mal langweilig werden. Die Durchquerung der Nullarbor war schon auf dem Hinweg sehr einschläfernd. Für den Rückweg hatte ich aber noch ein Hörbuch im Gepäck und somit war einpennen am Steuer quasi ausgeschlossen. Zu meiner Verwunderung ist zu dieser Zeit (Winter) auf diesem Highway nix los. Auf der Gesamten Strecke (über 1000 Kilometer) überholten mich nur gut ein Dutzend Autos. Der Rest waren Road Trains. 😉 Zu Dieser Zeit bewegt sich die riesige Touristenmasse ja eher Richtung Norden. Jeden den ich auch in der letzten Zeit gesprochen habe war auf dem Weg Richtung Norden. Dort ist es ja auch lecker warm und trocken. Am Zweiten Tag der langen überfahrt war ich auch wieder an der Spektakulären Steilküste angelangt. An der Head of Bight tummelten sich auch einige Wale! Toll IMG_8792_HDRIMG_8830sah es aus wie sie dort im Wasser herumschwammen und es sich gut gehen ließen. Gegen Abend hatte ich dann auch meinen Schlafplatz gefunden! Sehr spektakulär! Mein Sledge stand gerade einmal drei Meter von der 90-Meter hohen Klippenkante entfernt! Wieder einmal einen der besten Schlafplätze der Welt – Wenn man kein Schlafwandler ist! 😉 Ich war sogar ganz allein dort! Nicht ein Wohnwagen machte hier halt! Als es dunkel wurde beschloss ich noch einmal im fahlen Mondlicht ein bissl mit der Taschenlampe rumzuspielen! Rausgekommen sind wieder einmal ein paar lustige Bildchen! Mein Sledge könnte jetzt sogar bei Tron 2 mitspielen oder?! 🙂 Der Wind wurde immer stärker und es war auch schon spät und wurde kalt. So sah stand ich nur noch kurz an der IMG_8847IMG_8859Klippenkante da und guckte mir noch die Bilder an die ich gemacht hatte. Ich stand mit dem Rücken zum Meer, dass 90 Meter tiefer ruhig dahin plätscherte. Auf einmal gab es einen riesigen Knall hinter mir! Mein Herz rutschte mit einem Mal bis in die Schuhe und meine Zehennägel rollten sich auf. Meine Gedanken rasten und alles spielte sich wie in Zeitlupe ab! „Was war das?“ „Oh mein Gott! Die Klippe bricht weg und du stehst drauf!“ Für den Bruchteil einer Sekunde sah ich mich auch schon im freien Fall Richtung Wasser! Moment… … das ohrenbetäubende Geräusch… kennst Du doch! „War das nicht?“ „ja genau es war… ja sicher…!!! Wie eine berstende Luftdruckleitung!!! Oh Mann es war ein Wal!!! Ich drehte mich um und so langsam realisierte ich was gerade geschehen war! IMG_8852IMG_8867Unter mir schwamm keine 100 Meter entfernt ein schwarzer Schatten durchs Meer. Das fahle Mondlicht beleuchtete noch gerade eben die Luft-Wasser Fontäne die der Wal abgesondert hatte…. Wow ein Wal hat dich zu Tode erschreckt…! Passiert auch nicht jeden! 🙂 Vielleicht hat er ja meine Taschenlampenspielchen gesehen und applaudierte, oder war einfach nur genervt… :-). Es dauerte auch noch zwei Stunden. Auf den Schreck musste ich erst mal ein Beruhigungsbier trinken. Nachdem ich dann drei Mal die Handbremse kontrolliert hatte konnte ich dann auch halbwegs gut einschlafen! Was für ein Erlebnis – hat mir mit Sicherheit ein paar graue Haare beschert. 😉

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54 Responses to "Schock deluxe auf der Nullarbor Plain!"

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